DIE VISION BERGSTRAßE

Wie soll sich der Kreis weiterentwickeln? Welche Herausforderungen ergeben sich in den Bereichen Wohnen, Gesundheit und Infrastruktur? In der Vision Bergstraße haben wir mit Ihnen gemeinsam eine Kreisentwicklungsstrategie erarbeitet - und Antworten auf die dringenden Fragen der Zukunft gefunden. Ziel ist es, eine integrierte Regionalentwicklung voranzutreiben – gemeinsam von Bürgerschaft, Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Denn der Kreis Bergstraße steht vor vielfältigen Herausforderungen und möchte mit der Vision Bergstraße die Zukunft im Kreis aktiv angehen.

Der Prozess startete im November 2017: Auf einer Auftaktveranstaltung haben wir Sie gefragt, welche Themen und Ideen Ihnen wichtig sind - und hier auf dieser Online-Plattform können Sie zu Thesen aus den drei Themen Wohnen, Gesundheit und Infrastruktur Stellung nehmen. Gleichzeitig ist die fachliche Arbeit von Expertinnen und Experten in Arbeitsgruppen gestartet - über die Ergebnisse können Sie sich ebenfalls auf dieser Plattform informieren.

Der Prozess wird gefördert von dem Aktionsprogramm des Bundes „MORO“ (Modellvorhaben der Raumordnung).

Informations-Artikel

FAQ

Was ist eine integrierte Kreisentwicklungsstrategie?

In der integrierten Kreisentwicklungsstrategie wurden die relevanten Zukunftsthemen des Kreises aufgegriffen. Die Vision Bergstraße fokussiert sich auf drei Themen: Wohnen, Gesundheit und Infrastruktur. Für die Themenfelder weist der Kreis bereits Ansätze, Konzepte und Strategien auf – diese wurden in eine Gesamtstrategie eingebunden. Am Ende der Vision Bergstraße steht nun ein Strategiekonzept, das themen- und regionsübergreifend die Zukunft des Kreises aktiv mitbestimmt. Ziel der Kreisentwicklungsstrategie ist es, den Wohn-, Lebens- und Arbeitsstandort im Kreis Bergstraße zu stärken und für die Bevölkerung, Fachkräfte und Unternehmen attraktiv zu machen. Dazu soll auf die veränderten Bedürfnisse im Zuge der demografischen Entwicklung, gesellschaftlichen Veränderungen aber auch den veränderten Bedürfnissen von Unternehmen eingegangen werden. Dabei soll die Strategie keinen Endpunkt haben: Auf dieser Plattform soll die Strategie unter kontinuierlicher Mitwirkung der Akteure stets weiterentwickelt werden.

Am Ende der Strategieentwicklung der Vision Bergstraße stehen:
• Projekt- und Maßnahmenvorschlägen für die Umsetzung der Gesamtstrategie,
• beispielhafte Schritte für die Umsetzung,
• Empfehlungen für eine Priorisierung der Maßnahmenvorschläge (kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen und Projekte) und
• angeschobene Pilotprojekte und unterstützte Projektumsetzungen.

Wer erarbeitet die Strategie?

Die Kreisentwicklungsstrategie wurde vom Kreis Bergstraße entwickelt – unter Mitarbeit von allen relevanten Akteuren aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Zu den drei Schwerpunktthemen haben sich drei Arbeitsgruppen gebildet, die sich regelmäßig treffen, um Maßnahmen und Ideen für die Vision Bergstraße zu entwickeln. Hier finden Sie eine Übersicht über das Verfahren - Informationen zu den jeweiligen Arbeitsgruppen finden Sie bei den Schwerpunktthemen.

Einbindung der Kreisverwaltung
Die Kreisentwicklungsstrategie wird federführend von Landrat Engelhardt und der Abteilung für Grundsatz und Kreisentwicklung begleitet. Damit in der Kreisentwicklungsstrategie die Perspektiven von unterschiedlichen Expertisen eingebunden werden, sind Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Abteilungen aktiv in den Prozess eingebunden.

Einbindung der Bürgermeister
Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister werden über den Prozess intern kontinuierlich informiert und haben die Option, sich bei den Arbeitsgemeinschaften einzubringen.

Einbindung der Bürgerinnen und Bürger
Auch Ihre Meinung war gefragt: Im Frühjahr 2018 fanden vier Bürgerforen statt, in denen die Ideen der Arbeitsgruppen von Ihnen diskutiert werden sollen: Passen die Vorschläge zu Ihrer Lebenssituation? Welche Visionen haben Sie für den Kreis Bergstraße? Gleichzeitig finden Sie auf dieser Plattform einen Online-Dialog, bei dem Sie Ihre Meinung einbringen können. 

Einbindung externer Akteure
Der Prozess wurde von einem Planungsbüro und einem Büro für Beteiligung und Kommunikation begleitet.

Warum sollte ich mich bei der Vision Bergstraße beteiligen?

Wenn Sie Interesse daran haben, die Zukunft des Kreises mitzugestalten, können Sie sich in diesem Prozess einbringen. Die Kreisentwicklungsstrategie ist das relevanteste Instrument in der Regionalentwicklung des Kreises. Deshalb sollte es im besten Falle von möglichst vielen Personen mitentwickelt werden.

Wozu gibt es diese Online-Plattform?

Vision.kreis-bergstrasse.de ist eine Informations- und Beteiligungsplattform. Hier finden Sie alle aktuellen Informationen zum Prozess: Vom Hintergrund über die Arbeit der Arbeitsgruppen bis hin zu Veranstaltungsdokumentationen und aktuellen Meldungen. Außerdem haben Sie auf dieser Plattform die Möglichkeit, sich aktiv in den Prozess einzubringen: Sie können sich an der Umfrage beteiligen, deren Ergebnisse in den Arbeitsgruppen ausgewertet werden. In der Erarbeitung der Kreisentwicklungsstrategie soll diese Plattform als Projektraum dienen, in dem sich die Akteure zu den Themen der Kreisentwicklungsstrategie austauschen können. Die Plattform bietet die Möglichkeit, neue Themen aufzugreifen, sich an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen und um die in der Vision Bergstraße entwickelten Maßnahmen zu diskutieren und weiterzuentwickeln.

Wenn Sie bereits jetzt Hinweise haben, freuen wir uns, wenn Sie sich entweder unter folgender Emailadresse (raeumliche-planung [ät] kreis-bergstrasse.de) oder Ihre Frage hier an uns stellen.

 

Sollte ich mich auf der Plattform registrieren?

Sie können auf dieser Online-Plattform Ihre Ideen und Vorstellungen anonym und ohne Registrierung einbringen. Wir empfehlen Ihnen allerdings eine Registrierung auf der Plattform, da Sie dann alle Ihre Beiträge in einem eigens für Sie einsehbaren Bereich jederzeit einfach wiederfinden können. Zudem ermöglicht es der Moderation, Sie im Falle von Rückfragen zu kontaktieren. Zur Verwendung der Registrierungsdaten lesen Sie bitte die Datenschutzhinweise.

Ablauf